Technologie & Wissen
Tesla Oszillator: Technologie verständlich erklärt
Was ist Hochfrequenz, wie arbeitet das Gerät und woher stammt die Idee? Hier finden Sie die Hintergründe – sachlich, verständlich und ohne Fachchinesisch.

Grundlagen
Hochfrequenz verständlich erklärt
Eine Frequenz gibt an, wie oft sich eine Schwingung in einer Sekunde wiederholt. Gemessen wird sie in Hertz (Hz): Ein Hertz bedeutet eine Schwingung pro Sekunde, ein Megahertz (MHz) eine Million.
Als Hochfrequenz bezeichnet man in der Technik elektromagnetische Schwingungen im Bereich der Radiowellen – von einigen Kilohertz bis in den Gigahertz-Bereich. Sie begleiten uns im Alltag überall: UKW-Radio sendet zwischen 87,5 und 108 MHz, WLAN arbeitet unter anderem bei 2,4 GHz.
Der Tesla Oszillator arbeitet laut Hersteller mit einer Trägerfrequenz von rund 150 MHz. Das entspricht 150 Millionen Schwingungen pro Sekunde und liegt im sogenannten VHF-Band, etwas oberhalb des UKW-Rundfunks.
150 MHz
Tesla Oszillator* · VHF-Band (UKW-Bereich)
- Schwingungen pro Sekunde
- 150.000.000
- Wellenlänge
- ≈ 2 m
Wellenlänge ≈ 2 m – etwa die Höhe einer Zimmertür
Beispiele
* Herstellerangabe. Vereinfachte Darstellung, logarithmische Skala. Wellenlänge im freien Raum: Lichtgeschwindigkeit geteilt durch Frequenz.
Funktionsprinzip
So arbeitet der Tesla Oszillator
Das Steuergerät wird an das Stromnetz angeschlossen und erzeugt elektronisch ein Hochfrequenzsignal. Ein Oszillator – daher der Name – ist eine Schaltung, die eine gleichmäßige Schwingung erzeugt.
Über ein Kabel gelangt das Signal zur Handsonde. Ihre zwei Antennen geben die Schwingung als elektromagnetisches Feld in die unmittelbare Umgebung ab. Anwender sprechen in diesem Zusammenhang häufig vom „Befelden“.
Mit den Tasten 1 und 2 wählen Sie eines von zwei Programmen, die Stopp-Taste beendet die Anwendung. Die LED-Testplatine macht das Feld sichtbar: In der Nähe der Handsonde leuchten ihre LEDs auf – ganz ohne Batterie. Physikalisch ist das gut erklärbar: Die Platine nimmt wie eine kleine Empfangsantenne einen Teil der Hochfrequenzenergie auf.
Steuergerät erzeugt das Signal
Kabel leitet es weiter
Handsonde gibt es über Antennen ab
LED-Platine macht das Feld sichtbar
Geschichte
Nikola Tesla und die Pioniere der Hochfrequenz
Nikola Tesla (1856–1943) gehört zu den einflussreichsten Erfindern der Elektrotechnik. Neben dem Wechselstrom-System beschäftigte er sich intensiv mit hochfrequenten Schwingungen. 1891 stellte er den nach ihm benannten Tesla-Transformator vor, der sehr hohe Spannungen bei hoher Frequenz erzeugt.
Georges Lakhovsky (1869–1942), ein in Russland geborener Ingenieur, der in Frankreich lebte, entwickelte in den 1920er- und 1930er-Jahren den sogenannten Multiwellen-Oszillator. Er vertrat die Theorie, dass lebende Zellen wie kleine Schwingkreise funktionieren. Seine Thesen sind wissenschaftlich nicht anerkannt, prägen aber bis heute das Interesse an Frequenzgeräten.

1891
Nikola Tesla stellt den Tesla-Transformator vor.
1899
Tesla forscht in Colorado Springs an Hochfrequenz und drahtloser Energieübertragung.
1929
Lakhovsky veröffentlicht „Le Secret de la Vie“.
1930er
Lakhovsky entwickelt den Multiwellen-Oszillator.
Heute
Arthur Tränkle entwickelt den Tesla Oszillator als kompaktes Set für zu Hause.

Produktentwicklung
Arthur Tränkle und der Tesla Oszillator
Arthur Tränkle hat den Tesla Oszillator entwickelt. Er knüpft an die Gedanken von Tesla und Lakhovsky an und hat daraus ein kompaktes Set geschaffen, das sich ohne Fachkenntnisse zu Hause anwenden lässt.
Zum Set gehört sein Buch „Einführung in die Hochfrequenzenergie“, das die Grundlagen und Ideen hinter dem Gerät erläutert. Das Gerät wurde im Laufe der Zeit weiterentwickelt – wir liefern ausschließlich das aktuelle Original-Modell.
Wasser & Frequenzen
Warum Wasser im Mittelpunkt steht
Wasser hat besondere Eigenschaften: Seine Moleküle sind über sogenannte Wasserstoffbrücken miteinander verbunden, die sich ständig neu ordnen. Diese Dynamik macht Wasser zu einem faszinierenden Forschungsgegenstand.
In der Welt der Frequenzgeräte ist häufig von „strukturiertem“ oder „hexagonalem“ Wasser die Rede – der Vorstellung, Wasser lasse sich durch Schwingungen in einen geordneteren Zustand bringen. Auf diesem Gedanken beruht auch das Holz-Hexagon im Set, mit dem Sie eigene Beobachtungen machen können.

Ehrlich eingeordnet
Was wir sagen können – und was nicht
Rund um Frequenzgeräte kursieren viele Aussagen. Damit Sie sich ein eigenes Bild machen können, unterscheiden wir klar:
Technische Daten
Netzanschluss, Leistung, Frequenz und Maße stammen vom Hersteller und beschreiben das Gerät selbst.
Konzepte & Herstellerangaben
Vorstellungen wie strukturiertes Wasser gehen auf Tesla, Lakhovsky und Arthur Tränkle zurück. Wir geben sie als solche wieder.
Wissenschaftlicher Stand
Für gesundheitliche Wirkungen gibt es keine anerkannten wissenschaftlichen Nachweise. Auch eine dauerhaft „hexagonale“ Wasserstruktur ist nicht belegt.
Persönliche Erfahrungen
Viele Anwender berichten von eigenen Beobachtungen. Solche Erfahrungen sind individuell und lassen sich nicht verallgemeinern.
Der Tesla Oszillator ist ein Experimentierset zur eigenverantwortlichen Anwendung und kein Medizinprodukt. Er ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.
Gut zu wissen
Häufige Fragen
Wie funktioniert der Tesla Oszillator?
Ein Steuergerät erzeugt ein Hochfrequenzsignal mit einer Trägerfrequenz von rund 150 MHz (Herstellerangabe). Über ein Kabel gelangt es zur Handsonde, deren zwei Antennen es als elektromagnetisches Feld in die Umgebung abgeben.
Was bedeutet 150 MHz?
150 Megahertz sind 150 Millionen Schwingungen pro Sekunde. Dieser Bereich liegt im VHF-Band, etwas oberhalb des UKW-Radios (87,5–108 MHz).
Warum heißt das Gerät Tesla Oszillator?
Der Name verweist auf Nikola Tesla, einen Pionier der Hochfrequenztechnik. „Oszillator“ ist der Fachbegriff für einen Schwingungserzeuger – eine Schaltung, die eine gleichmäßige Schwingung erzeugt.
Wofür ist die LED-Testplatine?
Mit der Platine prüfen Sie sichtbar, ob das Gerät arbeitet: In der Nähe der Handsonde leuchten die LEDs auf. Die Platine nimmt dabei wie eine kleine Antenne einen Teil der Hochfrequenzenergie auf.
Was unterscheidet ihn vom Multiwellen-Oszillator nach Lakhovsky?
Der historische Multiwellen-Oszillator erzeugte über ringförmige Antennen ein breites Spektrum vieler Frequenzen. Der Tesla Oszillator arbeitet dagegen mit einer definierten Trägerfrequenz um 150 MHz und einer Handsonde.
Ihre Fragen sind willkommen
Lernen Sie den Tesla Oszillator in Ruhe kennen.
Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns – wir nehmen uns Zeit für ein ehrliches Gespräch. Unverbindlich und ohne Druck.


